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Aufgaben des Notars

„Der Notar ist unparteilicher Rechtsberater und Betreuer sämtlicher Beteiligten,“ heißt es gleich zu Beginn in den Berufsrichtlinien für Notare der Notarkammer Frankfurt. Unparteilich und objektiv soll der Notar sein Amt versehen, ist es doch eine staatliche Aufgabe mit hoheitlichen Befugnissen, die ihm übertragen ist. 

Notare sind zuständig für Beurkundungen jeder Art sowie für die Beglaubigung von Unterschriften, Handzeichen und Abschriften. Für eine Vielzahl von Rechtsgeschäften ist die Beurkundung durch einen Notar gesetzlich vorgeschrieben. „Dies ist immer dort der Fall“, formuliert die Bundesnotarkammer, „wo der Gesetzgeber die Mithilfe des Notars wegen der weitreichenden persönlichen und wirtschaftlichen Folgen für die Beteiligten für geboten hält.“

Das sind vor allem folgende Bereiche:


Immobilien: Kauf, Schenkung, Nießbrauch, Bestellung von Hypotheken und Grundschulden etc. 

Ehe, Partnerschaft und Familie: Ehevertrag, Scheidungs- und Partnervertrag, Adoption 

Erbe und Schenkung: Testament und Erbvertrag, Erbscheinsantrag, Nachlassverteilung, vorweggenommene Erbfolge, Schenkungsvertrag etc. 

Unternehmen: Gründung oder Umgestaltung einer Gesellschaft, Anteilsübertragungen, Handelsregisteranmeldung etc. 

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung

Darüber hinaus nehmen Notare Verlosungen und Auslosungen vor und erstellen Vermögensverzeichnisse. Sie können aber auch freiwillige Versteigerungen durchführen und Vermittlung von Nachlassauseinandersetzungen vornehmen. Daneben können Notare Eide abnehmen, Bescheinigungen ausstellen und Wertpapiere sowie Kostbarkeiten verwahren. 

Notare können auch freiwillige Schlichtungsverfahren durchführen oder als Schiedsrichter fungieren.

Kleymann ▪ Karpenstein & Partner

Rechtsanwälte ▪ Notare ▪ Barrister