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26.Februar 2013

Bürgerbeteiligung an Mainova-Windpark in Hohenahr

Aus den Bereichen: ImmobilieTechnologie

vorne v. l.: Dr. Birkner (Mainova); Herr Koch (e.G.), Herr Schlierbach (e.G.)
hinten v. l.: Frau Butz (Mainova), Dr. Netz (e.G.), Herr Sous (Mainova), Bürgermeister Frink (e.G.), Herr Möller (Mainova), Frau Werner (e.G.), Dr. Rieg (e.G.). Bitte lesen Sie hierzu die beigefügte Presseerklärung der Mainova AG und der Genossenschaft:   Bürgerbeteiligung an Mainova-Windpark in Hohenahr Bürger engagieren sich bei der Energiewende: Die Aufwind Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland Süd eG beteiligt sich am Mainova-Windpark Hohenahr. Die Aufwind Energiegenossenschaft erwirbt eines der sieben Windräder des Mainova-Windparks in Hohenahr von der Betreibergesellschaft. Damit sind Gemeinde und Bürger im Rahmen des sogenannten Hohenahrer Modells an der Gesamtwirtschaftlichkeit des Parks beteiligt – mit allen Chancen und Risiken. Am Montag, den 18.2., unterzeichneten Vertreter der Energiegenossenschaft und der Mainova AG den entsprechenden Vertrag.  Armin Frink, Bürgermeister der Gemeinde Hohenahr und Mitglied im Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft: „Von Anfang an war es unser ausdrücklicher Wunsch, die Bürger über eine Genos­senschaft am Windpark zu beteiligen. Und von Anfang an unterstützte die Mainova unser Vorhaben. Wir beweisen gemeinsam, wie aktive Bürgerbeteiligung zum Wohle Aller funktioniert.“ Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG: „Wir verstehen uns als Partner der Kommunen. Denn die Energiewende funktioniert nur gemeinsam. Deshalb setzen wir bei unseren Projekten auf die Beteiligung der Gemeinden und der Bürger. Darüber hinaus wollen wir mit unserem Engagement die regionale Wertschöpfung steigern. Somit profitieren alle Beteiligten von diesem Windpark.“ Die Aufwind Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland Süd eG wurde am 22. Mai 2012 gegründet. Bürger, Unternehmen und andere Genossenschaften können durch den Erwerb von Geschäftsanteilen zu je 100 Euro Mitglied werden. Das wirtschaftliche Engagement der Genossenschaft am Windpark wird über nachrangige Darlehen der Mitglieder finanziert. Die Vorstände der Energiegenossenschaft, Norbert Koch und Jochen Schlierbach erläuterten die Darlehensmodalitäten. Demnach beträgt die Mindesthöhe 2.000 Euro, bei einer Laufzeit von 20 Jahren. Die Verzinsung der Darlehen hängt vom tatsächlichen Ertrag des Windparks ab.  Die sieben Anlagen des Typs Nordex N-117 mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt gingen ab November 2012 in Betrieb. Laut Prognose wird der Windpark Hohenahr rund 45 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom im Jahr produzieren. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 18.100 Haushalten. Die Windräder stehen auf Flächen der Gemeinde Hohenahr. Alle Pachteinnahmen fließen in die Gemeindekasse.
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