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20.Mai 2014

Datenschutzhinweis: Widerspruchsmöglichkeit für Piwik ist erforderlich

Aus den Bereichen: Technologie

Das LG Frankfurt am Main hat mit Urt. v. 27.2.2014 (3-10 O 86/12) entschieden, dass Webseitenbetreiber, die das Analyse-Tool-Programm „Piwik“ einsetzen, ihren Nutzern eine Widerspruchsmöglichkeit einräumen müssen. Das soll auch dann gelten, wenn Piwik die IP-Adressen der Nutzer anonymisiert, denn Piwik erstelle unter Zuhilfenahme anderer Daten dennoch sog. pseudonymisierte Profile. Auch bei Anonymisierung der IP-Adresse könne sich die Wiedererkennbarkeit von Internetnutzern mit „überraschend großer Zuverlässigkeit“ anhand von anderen Werten ergeben.  Gemäß § 15 TMG müssen daher die Nutzer deutlich sichtbar über ihre Widerspruchsmöglichkeit gegen den Einsatz des Analyse-Tools belehrt werden.  Diese Entscheidung ist auf andere Tracking- oder Analyse-Tools wie Google Analytics übertragbar. 
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