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25.September 2013

Konzerninterne Telefonlisten erfordern die Zustimmung der Mitarbeiter

Aus den Bereichen: Technologie

Unternehmensübergreifende Verzeichnisse mit Diensttelefonnummern oder dienstlichen E-Mail-Adressen erfordern auch dann eine datenschutzrechtliche Einwilligung der Mitarbeiter, wenn sie ausschließlich im konzernweit zugänglichen Intranet hinterlegt sind.  Da die Daten der Mitarbeiter das eigene Unternehmen verlassen, wenn sie in den Konzernverbund gelangen, richtet sich die Zulässigkeit der Datenweitergabe nach §§ 4, 28 BDSG.  Danach muss ein berechtigtes Interesse der verantwortlichen Stelle an der Datenübermittlung vorliegen und es dürfen keine schutzwürdigen Interessen der Betroffenen entgegenstehen. Die schnelle und effiziente Kommunikation zwischen den im Konzernverbund agierenden Unternehmen mag ein solches berechtigtes Interesse darstellen. Da aber vielfältige entgegenstehende schutzwürdige Interessen der Betroffenen denkbar sind, verbietet sich eine Verbreitung der Daten aller Betroffenen, ohne zuvor deren ausdrückliche Zustimmung eingeholt zu haben. 
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