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28.Februar 2014

Sieben Punkte für eine BYOD-Vereinbarung

Aus den Bereichen: Technologie

Bring Your Own Device (BYOD) gilt seit rund zwei Jahren als Megatrend in der IT. Auch wenn die Zurückhaltung in Deutschland noch groß ist, scheint es nur eine Frage der Zeit, bis flächendeckend Unternehmen aller Größenordnungen sich des Themas annehmen müssen. Schon heute besitzen mehr als drei Viertel aller Jugendlichen ein Smartphone. Die durchschnittliche Onlinezeit verdoppelt sich in Deutschland von Jahr zu Jahr. Wer ständig online ist, möchte dafür auch sein eigenes Gerät benutzen. Dieser Trend, auch “Consumerization of IT” genannt, stellt IT-Administratoren und Juristen vor große Herausforderungen. Das Mindeste, was Unternehmen tun müssen, ist den Umgang mit privaten Geräten zu regeln. Wer sich nicht zu einem konsequenten Verbot durchringen kann, sollte in einer entsprechenden Vereinbarung mit seinen Arbeitnehmern sieben Punkte beachten: 1. Die Trennung von beruflichen und privaten Daten ist sicherzustellen, bspw. durch Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM). 2. Zu regeln ist, welche Software, inkl. Antivirensoftware, und Apps zu verwenden sind. 3. Die sichere Verwahrung und Verwendung des Geräts sind zu regeln - Jedes Gerät ist durch Passwort zu schützen, Daten sind zu verschlüsseln. - Der Mitarbeiter ist zu verpflichten, dass Gerät sicher zu verwahren, also z.B. nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen. 4. Der Mitarbeiter hat den Fernzugriff auf das Gerät zu erlauben, insbesondere zum Löschen der Daten im Fall des Verlusts oder Diebstahls oder bei seinem Ausscheiden. Hier ist auf private Daten des Mitarbeiters zu achten. 5. Regelmäßige Updates und Synchronisationen des Device sind sicherzustellen. Auch hier ist auf die privaten Daten zu achten. 6. Zu regeln sind der Ausschluss bzw. die Beschränkung der Haftung im Fall von Beschädigung, Verlust oder Diebstahl des Geräts - Dazu gehört das Thema Versicherungen. - sowie die Frage einer Ersatzbeschaffung. 7. Die Kostentragung bzw. eine etwaige Vergütung sind festzulegen.
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